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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum, ID960. Aufnahme durch Robert Raithel.

Bremen: Erzbischof Hartwig II. von Utlede?
Inventarnummer: 323/2

Münzstand: Erzbistum, Autorität: Hartwig II. von Utlede (1184-1207), Erzbischof von Bremen (-03.11.1207)

Nominal: Brakteat

Datierung: 1184-1207

Land: Deutschland
Münzstätte: Hamburg? / Stade? (Niedersachsen)

Vorderseite: +CICNSTCNALVI.TDVSI. Brustbild des Erzbischofs von vorn mit Krummstab in der Rechten und Buch in der Linken. Über dem Buch Punkt.

Herstellung: geprägt

Münze, Silber, 0,59 g, 18 mm

Dargestellte/r:
Hartwig II. von Utlede (1184-1207), Erzbischof von Bremen
Veräußerer (an Vorbesitzer):
Adolph E. Cahn (Frankfurt am Main)

Vorbesitzer:
Ritter Rudolf von Höfken-Hattingsheim (09.07.1861 - 12.10.1921)

Literatur: W. Leschhorn, Mittelalterliche Münzen (2015) Nr. 664 (dieses Exemplar); Bahrfeldt, Altmärkischer Fund (Kusey) 31a; Slg. Bonhoff I 58; Mehl, Stade, Abb.3.

Provenienz: Fund von Kusey, aus Sammlung von Höfken, Auktion Cahn, Frankfurt 26, 1913, 5.

Doppelschlag. Nach Bahrfeldt, Berliner Münzblätter 1916, S.625f. handelt es sich um eine Prägung des Bremer Erzbischofs Hartwig II. aus seiner Münzstätte Hamburg-Altstadt; so auch Engelke, Stade, S.250. Jesse dagegen sprach sich mehrfach für Stade als Münzstätte des Bremer Erzbischofs aus (vgl. Jesse, Münzverein, S.42f.), ebenso auch Hatz, Holstein, S.40-44. Diese Zuweisung findet sich schon im Auktionskatalog der Sammlung Höfken bei Cahn 1913. Zuletzt schlug Mehl, Stade, S.45-48 auf Grund des Neufundes eines parallelen Münztyps des Grafen Adolf III. von Schauenburg wieder Hamburg als Münzstätte vor, schloss aber Stade nicht aus.

Fotograf Vorderseite: Robert Raithel

Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum
Accession Zugangsjahr 1913 Zugangsart Kauf

Zitierweise für dieses Objekt: Herzog Anton Ulrich-Museum, 323/2

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