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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum, ID1561. Aufnahme durch Raithel, Robert.

Goslar?: königliche Münzstätte, Lothar von Supplingenburg?
Inventarnummer: 237b/23

Münzstand: Königtum (MA/NZ), Autorität: Lothar von Süpplingenburg (1106-1137), Herzog von Sachsen, ab 1125 König, seit 1133 Kaiser (1075-03.12.1137)

Nominal: Denar (Dünnpfennig)

Datierung: 1125-1137

Land: Deutschland
Münzstätte: Goslar?

Vorderseite: [...]VS RE. Gekröntes Brustbild des Königs mit Lanze von vorn (kaum erkennbar).
Rückseite: [...SONIVE]. Kreuz, in den Winkeln zweimal drei Kugeln, zweimal Ringel mit Zentralpunkt.

Herstellung: geprägt

Münze, Silber, 0,84 g, 29 mm

Dargestellte/r:
Lothar von Süpplingenburg (1106-1137), Herzog von Sachsen, ab 1125 König, seit 1133 Kaiser
Veräußerer (an Museum):
Adolph Hess Nachfolger (Frankfurt am Main)

Vorbesitzer:
Julius Isenbeck (1835-08.10.1899)

Literatur: W. Leschhorn, Mittelalterliche Münzen (2015) Nr. 1697 (dieses Exemplar); Besser - Brämer - Bürger 03.01 (Halberstadt).

Provenienz: Sammlung von Isenbeck, Auktion Hess, Frankfurt 1899.

Eine Gruppe von Dünnpfennigen mit Kreuz auf der Rückseite, in dessen Winkeln Lilien und Schleifen zu sehen sind, wurden von Meier, Fund von Mödesse I, S. 13 und Tornau Lothar von Supplingenburg und der Münzstätte Halberstadt zugewiesen. Dagegen steht die Festlegung von B. Kluge, GN 208, 2002, S. 157, dass es keine Halberstädter Münzen Kaisers Lothars gebe. Diskutiert als Münzstätte wurde auch Braunschweig. Die Rückseitenaufschrift von Stücken, auf denen ein verderbtes Simon und Judas zu lesen ist, weist aber eher auf Goslar.

Fotograf Vorderseite: Raithel, Robert
Fotograf Rückseite: Raithel, Robert

Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum
Accession Zugangsjahr 1899 Zugangsart Kauf

Zitierweise für dieses Objekt: Herzog Anton Ulrich-Museum, 237b/23

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