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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum, ID1143. Aufnahme durch Raithel, Robert.

Lübeck: Bischof Dietrich I.?
Inventarnummer: 323/1

Münzstand: Bistum, Autorität: Dietrich I. (1186-1210), Bischof von Lübeck (-1210)

Nominal: Denar (MA)

Datierung: ca. 1185-1190

Land: Deutschland
Münzstätte: Lübeck

Vorderseite: PN LV ENSIS. Brustbild eines Geistlichen nach links, davor Krummstab.
Rückseite: Trugschrift. Kreuz, in den Winkeln zweimal Kugel, zweimal Ringel mit Zentralpunkt.

Herstellung: geprägt

Münze, Silber, 0,50 g, 18 mm

Dargestellte/r:
Dietrich I. (1186-1210), Bischof von Lübeck
Veräußerer (an Museum):
Adolph E. Cahn (Frankfurt am Main)

Vorbesitzer:
Ritter Rudolf von Höfken-Hattingsheim (09.07.1861 - 12.10.1921)

Literatur: W. Leschhorn, Mittelalterliche Münzen (2015) Nr. 925 (dieses Exemplar); Bahrfeldt, Altmärkischer Fund (Kusey) 29; Jesse, Münzverein 90; Hammel-Kiesow, S.21 M4.

Provenienz: Fund von Kusey, aus Auktion Cahn, Frankfurt 36, 1913, 4.

Nach Paul Jonas Meier handelt es sich um eine Münze des Erzbischofs Siegfried (1179-1184) oder des Erzbischofs Hartwich II. (1184-1208) von Bremen aus der Münzstätte Hamburg-Altstadt. Im Auktionskatalog Cahn war die Münze unter Erzbischof Hartwich II. und Stade eingeordnet. Für Hatz, Holstein, S.22 ist es eindeutig die Prägung eines geistlichen Herrn, deren Rückseite kaiserlichen Münzen aus Lübeck entspricht. Die Münze müsse nach dem Aufkommen der kaiserlichen Prägungen und dem Beginn der Brakteatenprägung in Lübeck entstanden sein, also zwischen etwa 1185 und 1190.

Fotograf Vorderseite: Raithel, Robert
Fotograf Rückseite: Raithel, Robert

Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum
Accession Zugangsjahr 1913 Zugangsart Kauf

Zitierweise für dieses Objekt: Herzog Anton Ulrich-Museum, 323/1

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